Rundgang

Rundgang  Burg Katzenstein

 

Neues SchlossDSC_0424

1669 ließ der Kommandant von Konstanz, kaiserlicher Feldmarschall-Leutnant und Kammerherr Graf Notger Wilhelm von Oettingen-Baldern, das neue Schloss errichten. Am 11. November 1995 wurde das neue Schloss bei einem Brand zerstört. Nur das Dach wurde wiederaufgebaut.
Im Treppenhaus hat der Maler Willi Wolf aus Dunstelkingen vergrößerte Darstellungen aus mittelalterlichen Handschriften an die Wände gemalt. Das erste Bild zeigt die Erstürmung der Burg Sion durch König David, das zweite Bild zeigt Marschall Albrecht von Rapperswil aus dem Codex Manesse.



WaffenzimmerDSC_0428

Unter anderem werden ein Zweihandschwert („Gassenhauer“), zwei deutsche Hellebarden und mehrere verschiedene Helmtypen ausgestellt.Im Waffenzimmer werden Nachbildungen mittelalterlicher Waffen und Rüstungsteile gezeigt.





JagdzimmerDSC_0430

Das Jagdzimmer verdeutlicht die Bedeutung der Jagd für den Adel im Mittelalter. Sie war Privileg des Adels und dem einfachen Volk in Deutschland bis 1848 verboten. Noch heute unterscheidet das deutsche Jagdrecht in Hoch- und Niederwildjagd, einst für hohen und niederen Adel. Einige Trophäen geben dem Raum seine unverwechselbare Atmosphäre.




Burgkapelle zum Heiligen Laurentius1 414

Zwischen 1970 und 1973 wurden die Wandbilder aufwändig freigelegt und restauriert. Seitdem sind sie im Rahmen der Führungen zu besichtigen. Die Burgkapelle mit ihren Wandbildern aus dem 13./15./17. Jahrhundert stellt das Schmuckstück der Burg Katzenstein dar. Im Jahr 2014 wurden die Malereien erneut umfangreich saniert und erstahlen nun wieder in altem Glanz.
Der heilige Laurentius war römischer Diakon und starb im Jahre 258 den Märtyrertod. Nach der Schlacht auf dem Lechfeld die 955 am 10. August, dem Gedenktag des Heiligen, stattfand, verbreitete sich die Laurentiusverehrung in Deutschland.


Altes SchlossDSC_0972

Das alte Schloss stürzte 1904 ein und wurde von 2013 – 2015 grundlegend saniert. Mit einem neuen Dach versehen entstand hier ein großer Raum, der mit Beginn der Saison 2015 für verschiedene Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt wird. Durch den Wiederaufbau bietet die Burg Katzenstein nun wieder den Eindruck eines geschlossenen Ensembles.

 

 

WachraumDSC_0436

Der Wachraum war der Aufenthaltsraum der Burgwache von Burg Katzenstein.
In diesem Gewölberaum verbrachten die Wachmänner ihre freie Zeit mit Brett- und Würfelspielen.

 

 

BergfriedDSC_0425

Der Bergfried mit seinem Sockel aus dem achten Jahrhundert ist nach aufwändiger Renovierungsarbeit seit 2009 für die Öffentlichkeit zugänglich.
Von hier hat man gute Sicht zur Erbishöhe, sowie zum Härtsfeldsee und zum Kloster Neresheim.
Eingeritzt in das Gesims des offenen Kamins finden sich hier die ältesten Darstellungen von Katze und Lilie, die heute noch Bestandteil des Burgwappens sind.


BrunnenstubeDSC_0444

Die Brunnenstube liegt unter dem Palas und ist einer der ältesten Räume der Burg.
Unter dem wuchtigen Tonnengewölbe über Rundbogenarkaden liegt geschützt der 23 Meter tiefe Burgbrunnen.
Dieser Raum eignet sich besonders für private Familienfeiern oder mittelalterliche Feste.
Auch das berühmte „Rittermahl zu Katzenstein“ findet hier statt.



StaufersaalDSC_0975

Der Staufersaal liegt im ersten Geschoß des Palas und war früher der Aufenthaltsraum der Burg.
Ein einmaliges Schauspiel für die Besucher ist der Sonnenuntergang. Zwischen Bergen und Tälern taucht Sie langsam am Horizont unter und lässt die Burg Katzenstein in einem feurigen Rot erstrahlen.
Im Staufersaal finden Sie Bilder aus dem Codex Manesse des Malers Willi Wolf. Diese Darstellungen sind die Größten der Welt!





 

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